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Gesundheitsförderung + Prävention

Modul 'Netlife Balance'

Netlife Balance

Gefangen im Netz

Elektronische Unterhaltungsmedien sind integraler Bestandteil des Alltags Heranwachsender und nahezu überall anzutreffen: zu Hause, in der Schule und im Freundeskreis. Bei den meisten Jugendlichen ist die Internet-, Handy- und PC-Nutzung problemlos und wird angemessen im Alltag integriert. Wenn allerdings die Bedeutung des Computers/Handys so groß ist, dass Familie, Beruf oder Schule darunter leiden, kann es problematisch werden. "Sucht hat immer etwas mit der Suche nach etwas zu tun", heisst es. Menschen brauchen Halt, Anerkennung, Liebe und Geborgenheit. Gerade aber in instabilen und stürmischen Zeiten fehlt vielen Menschen die Sicherheit, nach der sie sich sehnen.

 

Internet als Ersatz für soziale Beziehungen

Viele Menschen suchen online beim Chatten, Gamen oder beim Online-Sex-Konsum diese Stabilität und Sicherheit. An die Stelle realer Beziehungen können vermehrt Beziehungen aus dem Netz rücken und der Druck stets online zu sein wächst, denn Online ist immer etwas los. Auch wenn der Computer oder Spielkonsole heruntergefahren wird, laufen die News, die Chats in den Sozialnetzwerken weiter, werden in den Massively Multiplayer Online Role Playing Games Missionen und Abenteuer von anderen Spielern rund um die Welt gespielt. Internetsüchtige sind ständig dem Gefühl ausgesetzt online sein zu müssen, ansonsten glauben sie etwas zu versäumen. Dass das reale Leben an ihnen vorbei zieht, wenn sie online sind – schliesslich ist dort auch ständig etwas los – ist manchen nicht bewusst. Ziel ist es, ein Bewusstsein zu schaffen, wie ein positiver Umgang mit digitalen Medien und eine sinnvolle Balance im Alltag gefunden werden kann.

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